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Westerwald-Kinder wollen mit Kunstwerk Impulse geben

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Als Hausherr nahm Stadtbürgermeister Michael Thiesen an der Einweihung des Denkmals teil – und versteht sich schon als „Westerwald-Kind“, wie die Revierförster, das Team des Kinderschutzbundes und die Künstlerin Claudia Hanses mit ihrem Mann Christian.

Mehr als 3600 Bäumchen sind in ihrem Namen schon gepflanzt worden, jetzt haben die „Westerwald-Kinder“ des Kinderschutzbundes ihren ersten Denkanstoß in den Wald gebracht: Ein Kunstwerk von Claudia Hanses hat an der ersten Aufforstungsfläche „In den Strühten“ seinen Platz gefunden.

Die Künstlerin arbeitet mit einem Werkstoff, der ungewöhnlich ist für den Wald: massiver Stahl. Er scheint zeitlos wie der Wald, und doch wird das Kunstwerk rosten und sich – je nach Wetterlage – in unterschiedlichen Farben präsentieren. Langsame, aber stetige Veränderungen sind auch hinter dem Kunstwerk zu erwarten und durch zwei „Fenster“ rechts und links zu betrachten: Hier wachsen tausend Bäume ihrer Bestimmung entgegen.

Stadtbürgermeister Michael Theisen, Detlev Nauen und Paula Machunze vom Forstrevier und das Team der „Westerwald-Kinder“ nahmen gemeinsam mit Claudia Hanses und ihrem Mann Christian die offizielle Widmung vor. Michael Thiesen würdigte das Projekt des Kinderschutzbundes, das inzwischen an mehreren Stellen des Stadtwaldes neben neuen Bäumen auf andere Spuren hinterlässt. Es sei ein Verdienst dieses Engagements, dass sich viele Menschen ihrer Verbundenheit mit der Natur bewusst und dann aktiv geworden sind.

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Kita-Kinder sind 500. Baumpaten

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Kinderschutzbund feiert rundes Jubiläum und pflanzt mit angehenden Schulkindern 25 Eichen

Mit Baumpatenschaften haben die Erzieherinnen der Kita St. Peter in Höhr-Grenzhausen die 23 Kinder überrascht, die im Sommer als Schulkinder zur Grundschule wechseln. Dabei erlebten sie selbst eine Überraschung, denn mit der großen Bestellung haben sie die 500. Baumpatenschaft der „Westerwald-Kinder“ gebucht. Das wurde nun angemessen gefeiert.

Der Kinderschutzbund ernannte kurzerhand alle 23 Kinder zu 500. Baumpatinnen und Baumpaten und lud sie an die erste Aufforstungsfläche „In den Strühten“ ein. Bei strahlendem Sonnenschein wurde die in mehreren Corona-Gruppen wandernde Kita-Delegation dort schon erwartet: Stadtbürgermeister Michael Thiesen hieß sie willkommen und lobte alle für ihr Engagement zum Erhalt des gemeinsamen Waldes.

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Photovoltaik-Pionier unterstützt „Westerwald-Kinder“ mit 1.000 Bäumchen

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Die „Westerwald-Kinder“ haben einen neuen starken Unterstützer: Die Firma enen endless energy GmbH, die im Westerwald und in Limburg daheim ist, hat dem Projekt des Kinderschutzbundes gleich 1000 Bäumchen finanziert. Je 500 Buchen und Hemlocktännchen sind bereits gepflanzt. Geschäftsführer Jürgen Mäurer (von links) ließ sich von Joachim Türk vom Kinderschutzbund sowie Revierförster Detlev Nauen (und dessen Sohn Leo) die Fläche am Delle Weg in Höhr-Grenzhausen zeigen, während die letzten Bäumchen ihre neue Heimat fanden. Damit haben die Westerwald-Kinder mit ihren Freund*innen und Partner*innen bereits 2000 Bäumchen gepflanzt. Und die nächste Aufforstung ist bereits ausgewählt.

Die „Westerwald-Kinder“ haben einen weiteren großzügigen Unterstützer gefunden: Die enen endless energy GmbHenen endless energy GmbH aus Limburg/Müschenbach/Kirburg übernimmt die Kosten für 1.000 neue Bäumchen. Das Unternehmen entwickelt, finanziert, baut und betreibt Photovoltaik-Anlagen und fördert u. a. ökologisch sinnvolle Umweltprojekte.

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Die ersten 2000 „Bäumchen“ sind gepflanzt

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Die „Westerwald-Kinder“, ihre Partner und Freunde freuen sich sehr: Mehr als 2000 Bäumchen sind auf den ersten beiden Aufforstungsflächen gepflanzt worden. Das Wetter der vergangenen Tage hat es dem Team der Baumschule erlaubt, an die Arbeit zu gehen. Zuletzt wurden jeweils mehr als 500 kleine Buchen und Hemlocktännchen am Delle Weg gepflanzt, nicht weit weg von der Strühten Hütte, wo schon kurz vorher 1000 Bäumchen ihre neue Heimat gefunden haben. Hier sind die Fotos entstanden.

Förster Detlev Nauen hat zusammen mit der Baumschule die jeweils passenden Sortimente ausgewählt, dem Gebot der nachhaltigen Bewirtschaftung, den Herausforderungen des Klimawandels und der Lage angepasst. In wenigen Tagen sollen am Delle Weg ebenfalls Keramik-Täfelchen von ca. 200 Baumpat*innen angebracht werden und so dokumentieren, wie groß die Bereitschaft der Menschen der Region ist, sich um das Wohlergehen ihres kranken Waldes zu kümmern.

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„Was für eine tolle Aktion“ – Den Menschen liegen Wald und Heimat am Herzen

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Jenny Groß, Landtagsabgeordnete und Mitglied des Kinderschutzbundes

„Was für eine tolle Aktion“ – Jenny Groß, Landtagsabgeordnete und Mitglied des Kinderschutzbundes, war begeistert von dem enormen Echo der Baumpaten-Aktion „Westerwald-Kinder“. Selbstverständlich ist sie längst Baumpatin, aber es war nicht einfach, „ihre“ Keramiktäfelchen zu finden. Denn an der ersten Aufforstungsfläche „In den Strühten“, nah beim „Flürchen“ in Höhr-Grenzhausen, hängen bereits weit mehr als 300 davon – mit Namen versehen, kreativen Sprüchen und guten Wünschen. Im Gespräch mit Joachim Türk vom Kinderschutzbund ging es anschließend sowohl um Wald und Wiederaufforstung als auch um Kinderschutzfragen – vor allem um Schulsozialarbeit und Prävention. „Das positive Echo freut mich sehr und es zeigt, wie sehr den Menschen ihr Wald und ihre Heimat am Herzen liegen. Der Kinderschutzbund hat hier den Beginn einer nachhaltigen Aktion gegeben!“

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WW-Botschafter unterstützt „WW-Kinder“ – Sänger und Chorleiter Johannes Kalpers wirkt mit bei der Waldaktion des Kinderschutzbundes

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Johannes Kalpers mit seiner Baumpaten-Plakette. Der bekannte Sänger und Chorleiter unterstützt die „Westerwald-Kinder“, über deren Wirken Revierförster Detlev Nauen und Joachim Türk vom Kinderschutzbund (von links) berichteten. Die Aktion zählt inzwischen mehr als 350 Baumpatenschaften. Die ersten 1000 Bäume werden nach dem Ende der Frostphase in Kürze gepflanzt.

 

Die „Westerwald-Kinder“ begrüßen einen ganz besonderen Baumpaten in ihren Reihen: Johannes Kalpers, begnadeter Sänger und Chorleiter, Botschafter des Westerwaldes seit 2006, unterstützt das Projekt des Kinderschutzbundes und seiner Partner.

Der passionierte Naturfreund möchte mit seinem Engagement „den Blick für das brennende Thema unserer Zeit schärfen“ in einer Zeit, in der Corona die Welt und die Medien beherrscht. Im Gespräch mit Revierförster Detlev Nauen und Joachim Türk vom Kinderschutzbund informierte sich Johannes Kalpers direkt an der Aufforstungsfläche in den Strühten über das Projekt, das bereits von mehr als 350 Baumpatinnen und -paten unterstützt wird und in Kürze die ersten 1000 Bäume pflanzt. Er würdigte die Idee, Kinder und Familien, Kitas und Schulen einzubinden und über den Wald und seine vielfältigen Funktionen zu informieren.

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Viel Handarbeit für „Westerwald-Kinder“

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Petra Litt von der „Zweiten Heimat“ ist die Kalligrafin der Westerwald-Kinder – sie beschriftet alle Keramiken der Baumpatenschaften mit der gewünschten persönlichen Widmung. Die Patinnen und Paten sind dabei sehr kreativ.

Ist das toll: Die Menschen der Region hängen an ihrem Wald, sie sind tief betroffen von den aktuellen Schäden – und wollen helfen. Fast 300 Baumpatenschaften sind ein deutliches Signal, und alle Baumpatinnen und Baumpaten setzen im Wald ein Zeichen: eine Keramik mit persönlicher Widmung.
Damit das alles funktioniert, sind viele „Westerwald-Kinder“ im Einsatz – nicht nur in Sachen Kommunikation, Internet, Organisation. Das Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“ leistet eine Menge Handarbeit. Hier wird die Website gebaut und betreut, und hier gehen auch alle Keramiken durch viele Hände. Die FSJler Jan und Eva pressen den Ton in die Gipsformen (die Thomas Konscholke kostenlos bereitgestellt hat) und legen sie für knapp eine Woche zum Trocknen. (mehr …)

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Westerwald-Kinder feiern die 200. Baumpatin

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Wir „Westerwald-Kinder“ haben unsere 200. Baumpat*in begrüßt, die achtjährige Miley Schmidt aus Hilgert. Miley wurde mit einer Jubiläums-Keramik ausgezeichnet. Zur Ehrung im Wald brachte sie Geld aus ihrem Sparschwein mit: für weitere vier Bäumchen.

Die achtjährige Miley Schmidt ist die 200. Baumpatin der „Westerwald-Kinder“, der Waldaktion des Kinderschutzbundes Kreisverband Westerwald / Ortsverband Höhr-Grenzhausen. Sie nahm eine Jubiläums-Keramik in Empfang, eine weitere berichtet an der „Westerwald-Kinder-Tafel“ von diesem Jubiläum.

Wie sehr den Menschen der Region der traurige Zustand ihres Waldes nahe geht, das zeigt die große Sympathie für die „Westerwald-Kinder“. Dass zehn Wochen nach dem Start schon 200 Baumpatinnen und -paten versammelt sind, hätte niemand erwartet. Und Joachim Türk aus dem „Westerwald-Kinder“-Team des Kinderschutzbundes, konnte Miley und ihren Eltern Susann und Dennis berichten, dass inzwischen bereits die 250 greifbar ist.

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Westerwald-Kinder freuen sich über mehr als 150 Baumpat*innen

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„Westerwald-Kinder“, die Waldaktion des Kinderschutzbundes, hat ein gewaltiges Echo gefunden: Weit mehr als 150 Baumpat*innen haben schon für den Wald und die Wieseraufforstung und kindgerechte Informationsangebote gespendet. Als Nachweis erhalten sie alle Im Gegenzug ihre persönliche Widmung auf Keramikplaketten. Die ersten 90 Plaketten sind inzwischen an der Aufforstungsfläche in der Nähe der Strüthenhütte angebracht worden; in den kommenden Tagen werden viele weitere folgen.

Spenderinnen und Spender, aber auch zahlreiche Sponsoren haben inzwischen dafür gesorgt, dass sich das Spendenkonto füllt – fast 10.000 Euro sind bereits eingegangen. Das bedeutet, dass die „Westerwald-Kinder“ gemeinsam mit den Förstern schon 2000 Bäume pflanzen können. Und bald gesellt sich zu den Keramik-Täfelchen im Wald auch ein künstlerisch gestaltetes Denk-Mal.

Der Kinderschutzbund ist ebenso wie seine Partner vom Jugendzentrum „Zweite Heimat“ und dem Seniorenbeirat so begeistert von der Anteilnahme der Menschen in der Region – und darüber hinaus –, dass er sich entschlossen hat, das Projekt übers ganze Jahr fortzuführen. Sobald die Lage es erlaubt, sollen auch Schul- und Kitakinder „ihren“ Wald kennenlernen.

Infos und Spenden: www.westerwald-kinder.de

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Steuler-Gruppe spendet für die „Westerwald-Kinder“

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„Der Westerwald soll für alle lebens- und liebenswert bleiben“. (Michael Steuler)

„Der Westerwald soll für alle lebens- und liebenswert bleiben“, sagt Michael Steuler, der unseren Westerwald-Kindern im Namen der Steuler-Gruppe eine Spende in Höhe von 1000 Euro überreichte und ankündigte, dieses Projekt weiter zu begleiten. Klimaschutz ist ihr Geschäft, ihre Anlagen sorgen für saubere Luft, nachhaltigen Umgang mit Wasser und sparsamen Energie-Einsatz. Aus Überzeugung setzt sich die Steuler-Gruppe (Höhr-Grenzhausen) zudem in der Region ein – für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch zum Schutz von Umwelt und Lebensqualität. Die „Westerwald-Kinder“ des Kinderschutzbundes passen so gut zu diesem Engagement, dass die Verantwortlichen bei Steuler die großzügige Hilfe zum „Herzensanliegen“ erklärten. Das ist es auch für uns, und deshalb sagen wir herzlich Dankeschön.